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Flachter Strudelbachhexen
02.10.2009 23:41 (9420 x gelesen)



Flachter Strudelbachhexen e.V.

Sieben tapfere Bürger aus Flacht.................


Flachter Strudelbachhexen

Geschichte der Strudelbachhexen

Wir schreiben das Jahr 2008, als an einem düsteren und kalten Abend sieben tapfere Bürger einen Pakt schlossen. Sie hatten sich zur Aufgabe gemacht, in den alten und staubigen Büchern der Ortschronik Flacht, nach schon fast vergessenen Sagen und Bräuchen zu suchen. Als sie zu später Stunde auf die Geschichten der hier einst lebenden Hexen, Teufel und Gespenster trafen, wurde die Idee von etwas unglaublichen geboren. Dies war der Anfang einer neuen und in dieser Form noch nie dagewesenen Geschichte, die Geschichte der Flachter Strudelbachhexen….....

Marc Cachaj, Bastian Neukamm, Saskia Neukamm, Lutz Beyer, Reiner Kotschner, Sonja Roth und Andrea Müller.

Diese obengenannten Personen haben sich im Februar 2008 zusammengesetzt und entschieden eine Zunft zu gründen. Da alle sieben sehr begeisterte Fasnetsanhänger sind, haben wir angefangen in der alten Flachter Orts-Chronik nachzulesen, was früher die fünfte Jahreszeit für Flachter Bürger bedeutet hat. Dort fand man heraus das schon im 20. Jahrhundert die Fasnet immer traditionell in Flacht gefeiert wurde, es wurden Fasnetküchle gebacken und die Kinder sowie die Erwachsenen sind mit selbstgemachten Kostümen und Masken im Ort herum gewandert.



 
Der nächste Schritt war nun, zu klären, was wir in unserer Zunft darstellen wollen.Nach einigen Diskussionen, wurde die Orts-Chronik genauer studiert, wir fanden nach langem suchen einige Geschichten über Hexen in Flacht und deren Umtriebe. Der Begriff Hexe ist vielschichtig und umfasst ein menschenfressendes Wesen ebenso wie eine liedriche Weibsperson und einen Spaßmacher. Wir zogen den Spaßmacher in den Vordergrund unserer Entscheidung, denn unser Verein sollte ja Spaß machen und die Hexe sollte ebenfalls als Narrengestalt angesehen werden. Dies war der Grund die Hexe zu wählen.
Der Volkstümliche Glaube war um 1900 bei alt und jung noch sehr lebendig.... Die Truden (Hexen) sind weibliche Gestalten, die dem Vieh schaden. Auch Wöchnerinnen und Säuglingen können sie gefährlich werden. Im Jahre 1749 ist hier von einem solchem Wesen die Rede: Eine Frau sei in der Nacht gekommen und habe die Klägerin, die im Bett lag und schlief, gedrückt. Diese Frau habe auch dem Schäfer schon einige seiner Schafe zu tode geritten. Die Frau wurde Hexe oder Drotte genannt....Laut eines alt eingesessenen Flachter Bürgers, kam Sie wohl mit dem Muetesheer, das mit leichten Gesängen um die Weihnachtszeit durch Flacht schwebte.
Wir hatten die Hexe wegen den Geschichten der Orts-Chronik gewählt. Das alles hatte nichts mit Hexenjagd oder Hexenverbrennung zu tun.Der Mittelalterliche Hexenprozess war eine so heikle und heiße Angelegenheit, daß niemand gewagt hätte, Hexen und Hexenverbrennungen in der Fasnet zu verulken.

Zurück zu unserer Geschichte: Es war nun entschlosschen, eine Hexenzunft zu gründen. Wie heißen wir ?, wie sieht unser Häs aus ?, wie soll die Maske aussehen ?. Das alles waren nun Dinge mit denen wir uns etwas länger auseinander setzen mussten. Doch nach einiger Zeit hatten wir auch hierfür passende Antworten gefunden. Der Name Flachter Strudelbachhexen passte perfekt, denn die Quelle des Strudelbaches liegt in Flacht.

Nun mussten wir uns nur noch vorstellen, um mehr Fasnetsbegeisterte und Brauchtuminteressierte zu locken. Dieser Informationsabend war ein voller Erfolg, keiner von uns sieben Gründungsmitgliedern hätte jemals gedacht, das es in Flacht so viele Fasnetbegeisterte gibt.Wir nehmen nicht Hinz und Kunz, sondern nur Leut, die die Sitten und Bräuche der Fasnet ernst nehmen.

Bericht: Marc Cachaj
Fotos: Strudelbachhexen

marc@bc-beatbusters.de



 


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