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75 Jahre Schelmenzunft-Staufen
12.12.2010 22:00 (11745 x gelesen)

   Staufen im Breisgau



 

   



Fasnetverbrennung in Staufen


 

Aus der Historie der Schelmenzunft Staufen

 Schmutziger Dunnschtig, 28. Februar 1935: Aus dem seit 1926 bestehenden

karnevalistischen „Elferrat“ geht die Schelmenzunft „Till Eulenspiegel“, Pflegerin
alemannischen Fasnetbrauchtums, hervor. Bereits zur Fasnet 1936 treten die
Zunftgründer im neuen blau-weißen Schelmenhäs auf.
 
Im Jahr 1937 war die Schelmenzunft eine der sieben Gründerzünfte des „Verbandes
Oberrheinischer Narrenzünfte“. Oberzunftmeister Albert Ganter wird zum
1. Narrenvogt des Verbandes gewählt.Die Schelmenzunft veranstaltet nicht nur
alljährlich in Staufen eine zünftige Fasnet sondern tritt auch bei verschiedenen
Narrentreffen im badischen Raume auf.
 
Von 1940 bis 1946 ruht das Narrentreiben wegen des 2. Weltkrieges.
 
Am Schmutzige Dunnschtig 1947 lädt die Schelmenzunft erstmals wieder zu einem
Zunftabend (damals Kappenabend) in den „Kreuz“-Saal ein.Wegen des großen
Erfolges kommt bereits ein Jahr später ein zweiter Zunftabend am Fasnet-Fritig
und ab1956 ein dritter Zunftabend hinzu. Im Jahre 1949 feiert die Schelmenzunft
„500 Jahre Staufener Fasnet“ und beruft sich dabei auf den „Erlass der Gebote zur
Aufrechthaltung einer zünftigen Ordnung“ durch die „Stubengesellschaft zu
Stouffen“am Dreikönigstag des Jahres 1449, was als Geburtsstunde der Staufener
Fasnet gilt. Im Jahre 1952 kommt zum „Schelm“ (ohne Maske) der „Mittwocher“,
sowie zwei Jahre danach, das „Schnurrewieb“ (beide mit Maske) hinzu. Seither
heißt es auch jeweils am Fasnets-Mentig-Mittag „Z`Staufe uff`m Märt“ –
Närrisches Markttreiben der Schelmenzunft-.
 
Nach der Fasnet 1965 musste die Schelmenzunft Abschiednehmen vom
„Kreuz“-Saal, für zwei Jahre finden diefastnächtlichen Saalveranstaltungen
im ehemaligen Werkheim der Tuchfabrik Müller (damals Bundeswehrdepot)
statt. Seit der Fasnet 1968 steht der Schelmenzunft die Belchenhalle beim
Faust-Gymnasium zur Verfügung, die alljährlich an der Fasnet zur
„Schelmenhalle“ umfunktioniert wird. Anfang der 1970er Jahre verabschiedete
sich die Schelmenzunft endgültig von dem Allerweltsnarr „Till Eulenspiegel“,
nachdem der Name der Zunft schon zehn Jahre zuvor abgeändert wurde in:
„Schelmenzunft Staufen – Traditionszunft der Staufener
Stubengesellschaft von 1449“.
 
Im Jahre 1985 feiert die Schelmenzunft ihr 50 jähriges Jubiläum
und richtet aus diesem Anlass im Herbst 1984 den Konvent des „Verbandes
Oberrheinischer Narrenzünfte“ aus.Zwei Jahre später feiert auch der Verband
sein 50 jähriges Bestehen bei seiner Gründerzunft in Staufen. Am 11.11.1989
hält die Schelmenzunft erstmals Einzug im „Stubenhaus“, der Gründerstätte
der Staufener Fasnet.Im Jahre 1992 wird mit dem damaligen Oberzunftmeister-
Stellvertreter Manfred Burkert erstmals wieder ein Mitglied der Schelmenzunft
in das Präsidium des VON gewählt.


„550 Jahre Staufener Fasnet und 65 Jahre Schelmenzunft“ sind Anlass, im Jahre
2000 erstmalig ein kleines Narrentreffen mit befreundeten Zünften in Staufen
durchzuführen.
 
Beim närrischen Jubiläum „555 Jahre Staufener Fasnet“ imJahre 2004 hält die
Schelmenzunft erstmals Einzug zu einer Hästrägermesse in der katholischen
Pfarrkirche St. Martin.
Die Schelmenzunft gründet im Jahre 2005 einen „Förderverein zur Erhaltung
des alemannischen Fasnetbrauchtums in Staufen“ und kauft ein Jahr später von
der Stadt Staufen die sog. „Kronenscheuer“. Diese wird derzeit umgebaut zur
„Zunftscheuer“ mit Werk- und Lagerraum sowie einem kleinen Veranstaltungssaal.
 
Die Schelmenzunft ist Patenzunft der Narrenzünfte Endingen und Oberwinden
sowie der Münstertäler „Belchengeister“.
 
Der heutige Ablauf der Staufener Fasnet hat sich seit Gründung
der Schelmenzunft im Jahre 1935 nicht wesentlich verändert.
 
In diesen 75 Jahren standen folgende Männer alsOberzunftmeister an der
Spitze der Schelmenzunft:
Paul Bihlmann, Albert Ganter, Oskar Dreuße, Ludwig Fichter, Walter Ulmann,
der noch im Alter von über 92 Jahren als Ehrenoberzunftmeister an den
Veranstaltungen der Zunft teilnahm, ebenso wie Guido Mayer, der am
11.11.2010 zumneuen Ehrenoberzunftmeister ernannt wurde. Vorgänger
des seit 2001 „regierenden“ Oberzunftmeisters Heiner Ulmann.
Nur drei Regisseure waren es, welche die Staufener Fasnetund dabei vor
allem die Zunftabende landauf, landab zu einem Markenzeichen gemacht
haben, zunächst Hugo Frank, danach Walter Maier und seit 1976 ist
dies Andy Müller.
 
Mit freundlicher Unterstüzung von Manfred Burkert
( Schelmenzunft Staufen )
 


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