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Schramberg
05.01.2011 21:29 (8453 x gelesen)

Schramberg...........



   
 
Narrenzunft Schramberg
 
Die Narrenzunft Schramberg, gegründet 1911,  ist Gründerzunft der
Vereinigung Schwäbisch – Alemannischer Narrenzünfte und gehört der Landschaft Schwarzwald an.
 
Narrentreffen fanden 1969 + 1997 statt und 2011 zum 100. Jubiläum der Narrenzunft (13.02. 2011).
 
Geschichte und Narrenfiguren der Narrenzunft Schramberg
( Text von Helmut Link)
 
Zum ältesten Brauchtum der Stadt Schramberg gehört die „Fasnet“. Bereits um das Jahr 1500 herum war sie ein wichtiger bäuerlicher Lostag für die wenigen Bewohner der 60 Höfe des Fleckens. Zu jener Zeit mußten diese als Bodenzins die „Faßnachthenne“ entrichten.
Es wird aber auch berichtet, daß man damals schon Fasnet feierte. Rochus Merzens Frau zahlte 1553 an die Dienstboten besondere Trinkgelder und an die „Hofmauer“ zweieinhalb Gulden auf Faßnacht.
Eine königliche Verordnung vom 29. Januar 1809 verbietet ausdrücklich und streng ein Narrenspiel. Sie wurden natürlich von den damaligen Narren nicht beachtet, und so kam es, daß der Ortspfarrer im Jahre 1820 beim königlichen Justizamt schriftlich protestierte. Der Inhalt des Briefes wurde auch dem Gemeinderat mitgeteilt, der nach langem Hin und Her aber keine „Gegenanstalt“ getroffen hat.
In den Jahren 1851 bis 1853 herrschte im Flecken Hungersnot. In dieser schweren Notzeit brachte die gräfliche Familie von Bissingen den Bäckern Mehl, um das Elend etwas zu lindern. In der Fasnetzeit wurden dann von dem gestifteten Mehl Plätzchen gebacken und an die Kinder verteilt. Später wurden die Plätzchen umgeformt in die Brezel, wie sie heute zu tausenden an die Bevölkerung verschenkt wird.
Von der Mitte des 18. Jahrhunderts war es noch ein weiter Weg, bis sich die Schramberger Fasnet mit ihren Hanseln , Narros , Brüele und den Da – Bach – na – Fahrern durchsetzte. Auch in der schweren Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde wieder Fasnet gefeiert. Bereits 1946 fand ein bescheidener Hanselsprung statt.
Der Schramberger Hansel und der Narro gehören zur Gesellschaft der Weißnarren. Das Häs des Hansels ist bemalt und deutet auf vieles Altüberlieferte hin. Die gelbe Krausel – ein Überbleibsel der höfischen Kultur aus dem 17. Jahrhundert – verleiht ihm Vornehmheit und Majestät. Die Holzlarve, freundlich lächelnd, hat als Besonderheit einen kleinen Knebelbart.
Der Narro hat eine overalartiges Leinenhäs, ebenfalls bemalt mit Symbolen der Heimat, eine gelbe Krausel mit Stehkragen und eine Holzlarve mit einem Ausdruck überlegener Narrenweisheit.
Der Brüele hat ein Kleid aus Rupfen, auf das schwarz gelbe Blätzle genäht sind. Auf dem Rücken trägt er das närrische Wahrzeichen, die „Hoorig Katz“. Sein Name verrät, daß er „schwermütig“ ist. Die Fasnetsfigur der Da – Bach – na – Fahrer trägt eine Holzlarve mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck, eine schwarze Hose, schwarze, bis zu den Knien reichende Rohrstiefel und um den Leib einen kleinen Holzzuber. Diese Kleidung erinnert an die alten Flößer, die auch in dieser Gegend tätig gewesen sind.
 
Die Straßenfasnet fängt am Fasnetsonntag um 14.30 Uhr mit dem Hanselsprung an. Mehr als 500 Narren springen – begleitet von Musikkapellen – durch die Straßen der Innenstadt. Dem Zug voraus gehen zwei Einzelgestalten, der Kehraus, der mit seinem Besen sinnbildlich den Winter aus den Straßen fegt und als Büttel ein Schramberger Original, der „Endivie –Butz“, der mit seiner Schelle den Hanselsprung ankündigt und gleichzeitig für Ordnung sorgt. Nach dem Narrensprung verteilen die Hansel mehr als 18000 Brezeln, die Narros und Bruele ihre Schokoladentäfelchen und der Da – Bach – na – Fahrer ihre roten Würste unter die Bevölkerung.
Am Fasnetsmontag bleiben die Fabriktore geschlossen. Groß und klein trifft sich am Vormittag auf dem Rathausplatz zum großen Preisspiel der mit dem originellsten Instrumenten ausgestatteten Katzenmusikkapellen. Die Kapellen gehören zu den ältesten Gruppen der Schramberger Fasnet. Einmalig in seiner Art hat sich in Schramberg auch ein origineller und alter Brauch erhalten, die „Da-Bach-na-Fahrt“ am Fasnetsmontag – Nachmittag. Vor sechs Jahrzehnten haben bekannte Schramberger Narren zum erstenmal die Da-Bach-na-Fahrt unternommen. Grund dieser feucht-fröhlichen Angelegenheit war, die Einwohner der Fünftälerstadt von der Arbeit wegzulocken. So begann die erste Bach-na-Fahrt am 24. Februar 1936, und seit dieser Zeit ist der Fasnetsmontag in Schramberg ein offizieller arbeitsfreier Montag.
Nach der Da-Bach-na-Fahrt findet der von altersher überlieferte närrische Umzug statt. Doch nimmt das Narrentreiben noch lange kein Ende. Die Freinächte von Sonntag bis Aschermittwoch benützen die Narren, den Bürgern die Begebenheiten aufzusagen, die sich das Jahr über ereignet haben.
Am Fasnetdienstag trifft man sich nach dem Brezelsegen um 17.15 Uhr auf dem Rathausplatz, um von der Fasnet Abschied zu nehmen. Am Aschermittwoch gibt dann der Zunftmeister im Amtszimmer des Oberbürgermeisters den Schlüssel und damit die Regierungsgewalt an das Stadtoberhaupt wieder zurück.
 
 
Narrentreffen in Schramberg
1969
sowie
1997 wurde im Rahmen des Narrentreffens der Narrenbrunnen am Schützenplatz eingeweiht.
 
Und 2011 zum 100. Jubiläum der Narrenzunft ( 12.02. bis 13.02. 2011)
 
In diesem Sinne der Schramberg Narrenspruch „da Bach na , da Bach na mit Kummer un`mit Sorga. Bis am Asch , bis am Asch , Aschermittwochmorga .
 
Wir danke der Narrenzunft Schramberg für die Texte und Infos.
 


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