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Ettenheim
25.12.2010 18:28 (7469 x gelesen)

Ettenheim...............



   
 
Narrengesellschaft Hoorig 1847 Ettenheim
 
Gegründet wurde die Narrenzunft 1847
 
Die NG Hoorig Ettenheim ist 1963 in denVerband Oberrheinischer Narrenzünfte
aufgenommen worden und gehört der Vogtei Ortenau an.
 
Narrentreffen fanden 1958 + 1982 + 1987 und 1997 statt sowie der VON  Narrentag 1969 statt.
2013 wird ein Großes Narrentreffen zum 166. Jährigen Jubiläum gefeiert.
 
(Texte / Quellen NG Hoorig (Oberzunftmeister Gerd Dietrich) sowie VON )
 
Schon die kleinen Unterschiede „halb – oder ganz – „närrisch“ zu sein und „Gesellschaft“ statt
„Zunft“ zu heißen, weisen darauf hin, dass hier viel und lange Geschichten am Werke ist. Das
wird dem Besucher Ettenheims schon mit dem Standbild Ettos von Straßburg deutlich das
den barocken Schneckengiebel des Rathauses ziert. Etto gab der Stadt seinen Namen, die
bis 1802 zum Hochstift Straßburg gehörte. Und der Kardinal de Rohan, der letzte hier ansässige Fürstbischof, war sogar in die Halsbandgeschichte mit der Marie Antoinette verwickelt, mit
der die französische Revolution ihren Anstoß bekam. Und das Revolutionsjahr 1848 war es bezeichnenderweise, das es in Ettenheim auch den Frauen gestattete, „närrisch“ zu werden und
in dem die erste Satzung der zwei Jahre zuvor gegründeten „Narrhalla Bethlehem“ die Narren
in 50 prozentige und 100 prozentige zu unterscheiden empfahl. „In der Fasnacht haben unsere
jungen Bürger ein artlich Spiel gehabt auf allen großen Plätzen. Sie hatten viele Schriften und
große Bücher in den Händen und thaten plädieren wie bei einer Regierung. Und gingen vor
einige Häuser, wo man Prozeß hatte.“
Diese Eintragung in der Machleid`schen Familienchronik ist sogar 1784 vorgenommen worden
– und dennoch halten die Ettenheimer „ihre Fasnet“ für noch weit älter, als dass man sie bloß
zurück verfolgen könnte bis zum Kardinal „Collier“, wie man den schon oben erwähnten Louis
Renè Fürst von Rohan Guèmenèe wegen seiner Halsbandgeschichte hier gerne nennt. Dabei
beziehen sich die Ettenheimer auf eine Urkunde aus dem Jahre 1350, in dem ihre Stadt noch an
Straßburg verpfändet war.
Zur Auflösung dieses Pfandes zog der Bischof von Straßburg „155 mark aus bischöflichen Einkünften….wovon 72 mark auf Ettenheim und den zugehörigen dörfern Capelle, Trisloch,
Gavenhusen, Rychenwilre und Adelnhoven, 52 zu sanct Martins naht und 20 zu der groszen
fasnaht“ aufgebracht werden sollte. Na, bitte ! Doch – vor lauter Stolz sind wir die Jahrhunderte
rückwärts gegangen. Dabei haben wir Ettenheimer auch allen Grund, auf die erfreuliche
„Gegenwart“ zu schauen.
Ein ganz wichtiger Zeitpunkt nämlich ist der 11.11. 1936, an dem die Narrengesellschaft
wieder neu gegründet wurde und sich den Namen „Hoorig“ zulegte.
Dabei wurde auch die Symbolfigur der Ettenheimer Fasnet, der „Muckendatscher“, aus der Taufe
gehoben – im gleichen Jahre vom Ettenheimer Künstler Stefan Kälble entworfen. Der
„Muckendatscher“ hat trotz der vielen „neuen närrischen Federn am Narrenhut des Oberrheins“
nicht nur seine Stellung behauptet, sondern zählt heute zu den Kostbarkeiten der vielen schönen
Häser, die von den oberrheinischen Narrenzünften gezeigt werden. Mit dem „Muckendatscher“
war aber auch eine Figur entstanden, die dem eigentlichen Sinne der Fasnacht, widerwärtige
Naturkräfte zu vertreiben, sehr nahe kam. Der wer wie wir hier, in Rheinnähe und Rheinfeuchte
lebt, weiß ein Lied davon zu singen, wie sich die Mücken als echte Plage erweisen können.
Vergessen wir hier, was uns als „große Fasnet - Bremse“ in den Folgejahre ja längst bekannt ist.
Als es bei uns aber nun auch wieder weiterging, wurde es in Ettenheim vorübergehend
un – alemannisch „rheinisch“, fand „eine Proklamation des Prinzen Karneval“ statt, hab es
jede Menge Maskenbälle.
Doch 1953 löste die „Muckendatscherkönigin“ den Prinzen Karneval ab. Bezeichnend, dass
wieder ein weibliches Element zu Fasnacht eine grundsätzliche Veränderungen herbeiführte.
Vielleicht gibt es deshalb auch in Ettenheim so besonders viele „Schnurrwiiber“ und „Wiiberrächt“
Jedoch bei der Figur, die sich 1957 als „Bruder des Muckendatscher“ vorgestellte, handelte
es sich tatsächlich doch wieder um ein „männliches Wesen“:
Der „Stadtlatschi“ tauchte aus der Tiefe der Ettenheimer Narrengeschichte auf und bewies sich
seitdem als würdiger Kollege des Muckendatscher. Einen entscheidenden Schritt in Richtung
des alemannischen Brauchtums machte Ettenheim 1963. Man ging von der „Prunk – und
Fremdensitzung“ zum „Narrenspiel“ über, das sich als weitaus variabler und voller ungeahnter
neuer Möglichkeiten erwies. 1963 war auch das Jahr der Aufnahme in den Verband
Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) als Paten wirkten die Zünfte Welle Bengel aus
Kenzingen und die Narrengilde Lörrach. Die Narrengesellschaft Ettenheim hat die Patenschaft
für die Zünfte: NZ Steinach + NZ Ortenberg + NZ Oberhausen sowie NZ Ringsheim und die
NZ Bleichheim übernommen.
 
Kurzchronik:
17.2.1846:
Gründung der Narhalla Bethelheim 15 Tage vor Ausbruch der Narrheit. Die Gesellschaft
konstituierte sich mit 12 Mitgliedern Der § 1 der Satzung: "Es darf kein Narr Politik oder
Religion haben"
1848
Stiftung des großen Dienstsiegels durch Carl Schuster (noch heute im Besitz der
Narrengesellschaft)
1880
"Lesegesellschaft und Narhalla Bethlehem" geht in der "Harmonie" auf, die sich später "Museumsgesellschaft" nennt.
1882
Herausgabe der Narrenzeitung "Lohkäsblatt"
1936
Neugründung der Narrengesellschaft Hoorig im Gasthaus Kranz
Entstehung des Muckendatschers
Komposition des Narrenmarschs und des Muckendatscherlieds
1951
Wiederaufblühen der Fasent nach dem Krieg, Elferrat wird wieder gewählt Stiftung von 100 Pappmachemasken durch Ettenheimer Gewerbetreibende
1953
Wahl einer Muckendatscherkönigin bis zum Jahre 1968 anstelle eines Prinzen
1954
Gründung der Babelotten, das Großsiegel kehrt nach Ettenheim zurück
1957
Entstehung der Fasentsfigur Stadtlatschi + Eintrag ins Vereinsregister
1958
Umzug mit 1200 Maskenträgern, 33 Zünften anläßlich des 111jährigen Jubiläums
1963
Aufführung des ersten Narrenspiels (vorher Prunk- und Fremdensitzungen)
1965
Aufnahme in der Verband Oberrheinischer Narrenzünfte
1969
Narrentag des VON in Ettenheim mit 6000 Hästrägern und 40000 Zuschauern Ausbau der Narrenbar, Narrenspiel findet erstmals an zwei Abenden statt
1971
Neugestaltung des Muckendatscherkostüms und Gründung der Hästrägergruppe Stadtmusik
erhält neue Fasentsuniform
1978
Konvent des VON (wegen Hochwasser in der Heimschule)
1981
Marktschänke erstmals am Martinimarkt im Rohanhof
1982
Narrentreffen der Vogtei Ortenau zum 135jährigen Jubiläum
1987
Jubiläums-Party und -Umzug zum 140jährigen und 50 Jahre Narrenballett
1991
Ausfall der Fasent wegen des Golfkriegs
1997
Narrenbaum, Narrennacht und Int. Freundschaftsumzug zum 150jährigen Jubiläum
2004
Seit da findet immer am frühste möglichen Termin das Überregionale Narrentreffen statt.
2013
Großes Narrentreffen zum 166. Jährigen Jubiläum
 
 
Text des Narrenmarsches
Das Ättemer Fasentslied
(gesungen seit 1951)
Ho, ho, ho, diä Ättemer Fasent isch do -
mir sin jetz' wieder lustig, un au dr'zue recht durstig,
mir fange keine Mucke, diä diän uns jetz' nit drucke:
Hoorig, hoorig, hoorig isch diä Katz,
un' wenn diä Katz nit hoorig wär,
fing sie keine Mäuse mehr:
Hoorig, hoorig, hoorig isch diä Katz!
Datsch, datsch, datsch,
ä Muck isch doch nit s'liädrigschd Vieh,
datsch,datsch,datsch
's sott nur meh' Fleisch dra si,
wer kei Sau im Stall het steh',
mueß uff Muckejagd halt geh!
 
 
Unser(e) Narrenruf(e)
Narri - Narro
Mucke - Datscher
Stadt - Latschi
Babi - Lotte
Narre - Some
Schese - Wage
Sau - Bloder
Strau - Schue
 
 
Wir danken der Narrengesellschaft Hoorig Ettenheim für die Texte und Unterstützung.
 


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