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Münstertal
25.12.2010 18:41 (7974 x gelesen)

Münstertal..............



   
Teil1
 
Narrenzunft der Belchengeister und Chäsliwieber Münstertal

Gegründet wurde die Zunft 1951
 
Die Narrenzunft Münstertal ist 1975 in denVerband Oberrheinischer Narrenzünfte
aufgenommen worden und gehört der Vogtei Mittlerer / Südlicher Breisgau an.
 
Mit Recht darf die Gründung der Zunft der Belchengeister und Chäsliwieber zu Beginn der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Musterbeispiel für eine gelungene Bürgerinitiative bezeichnet werden. Es waren namhafte Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben und den Vereinen des Tals, die sich zu der legendären Sitzung im November 1951 im Gasthaus Löwen zusammenfanden.

Ihr Ziel war es eine zotenfreie, gehaltvolle, nachhaltige und originäre Fasnet für die Bevölkerung des Tals zu gestalten. Diesen Zielen fühlt sich unsere Zunft auch heute noch genau so verpflichtet, wie vor fast sechs Jahrzehnten - die Aufnahme in den
Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) war demnach die logische Konsequenz.

Was folgte war eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Zunft wuchs rasch zu einem der größten Vereine des Münstertals heran und ist heute weder an Fasnet, noch zu den anderen vier Jahreszeiten aus unserer Gemeinde wegzudenken.

Die Belchengeister und Chäsliwieber bekennen sich auch nachhaltig zur reichen Geschichte des Münstertals. Viele historische Orte, wie der Lindenplatz und der Scharfenstein, weisen auf das ehemalige Bergbaustädtchen Münster hin, welches dem Münstertal später seinen Namen gab. Diese Orte spielen eine wichtige Rolle in der Legende der Belchengeister. Ebenso erinnert die höchste Auszeichnung unserer Zunft - der Hühnerorden – an eine historische Tributpflicht der Münstertäler Bauern zur Fasnet an die Mönche des Klosters St. Trudpert.

Mit der Eröffnung der Fasnet am Schmutzigen Dunnschdig auf dem historischen Lindenplatz im Münster und dem Ruf der Belchengeister und Chäsliwieber aus ihrem fast einjährigen Schlaf im Belchenmassiv übernehmen die Narren die Macht im Tal. Fünf Tage lang herrscht nun „der Urgeist über uns mit großer Macht“, wie es in einem Münstertäler Fasnachtslied heißt.

Neben der Teilnahme an Umzügen im Münstertal und auswärts bei befreundeten Zünften, stehen die Zunftabende der Belchengeister und Chäsliwieber im Mittelpunkt der fasnächtlichen Aktivitäten.

Fanden die ersten Zunftabende noch im legendären „Matheis-Saal“ statt, konnte man in den 70er Jahren in die neu gebaute Belchenhalle umziehen. Seit damals finden die drei Zunftabende am Schmutzige Dunnschdig, Fasnetfriddig und Fasnetsamschdig nicht nur bei der Talbevölkerung, sondern auch bei den zahlreichen Fans aus dem Umland, großen Anklang.

Eine überschaubare Zahl an Oberzunftmeistern und eine hohes Maß an Beständigkeit in den Führungsgremien sind u. a. ein kleiner Beweis für die Werte, denen sich die Belchengeister und Chäsliwieber auch heute noch verbunden fühlen, so wie auch vor fast sechzig Jahren zu Zeiten ihrer Gründung.
Belchengeist und Urgeist sind seit der Gründung der Zunft, 1951, präsent. Das Chäsliwieb
gesellte sich Mitte/ Ende jenes Jahrzehntes als weibliche Figur hinzu.

Die Urgeister, drei an der Zahl, führen die große Schar der Hästräger zu den Umzügen an.
Aus ihrer Hand erhält der Oberzunftmeister bei der Fasnetseröffnung die Insignien seiner Macht: die Amtskette und das Zepter.

Das Häs der Urgeister ist weiß. Ihre Masken sind Entwürfe des renommierten Künstlers Professor Franz Gutmann, der diese vor nahezu sechs Jahrzehnten auch selbst anfertigte.
Das Häs der Belchengeister ist zweifarbig, jeweils eine der beiden Zunftfarben rot oder grün dominiert. Er führt entweder eine Zange oder einen Haken mit sich.
Die Belchengeister sind von ihrer Idee dem mächtigen Hausberg des Tals zugeordnet und somit ein freundlicher Berggeist.
Der Ausdruck der Holzmaske und das Wesen des Belchengeistes sind jedoch betont freundlich, beides trifft auch auf das Chäsliwieb zu.
Auch beim Chäsliwieb sind die beiden Zunftfarben rot und grün anzutreffen; Rock und Jacke werden ergänzt durch Kopftuch und Schurz.

Die Figur des Chäsliwiebs ist eine Reminiszenz an die Münstertäler Frauen vergangener Jahrhunderte, die mit ihren landwirtschaftlichen Produkten, darunter auch der heute noch legendäre Münstertäler Weichkäse, aus dem Tal hinaus aufs Land zogen und diese dort zum Verkauf anboten. Die historischen Chäsliwieber bewiesen neben Fleiß und Geschäftstüchtigkeit durchaus auch ein gewisses Maß an Gewitztheit – dies gilt auch heute noch.
Somit ist die Frage, die zu Fasnacht unzählige Male gestellt wird:
„Ihr Münschderdähler Maideli, wie macht ma denn de Chäs.....? durchaus keine rhetorische!
 
 Wir danken der Narrenzunft Münstertal für die Texte. Copyright NZ Münstertal.
 

Teil-2

   
 
 
Die Originelle Münstertäler Votzelzunft
 
 
Chronik:
Nachdem die Gründung der Zunft am 11.11.1957 besiegelt wurde, traf man sich am 3.12.1957 zu ersten Vorstandsitzung. Dort unterhielt man sich eingehend über die Gestaltung der Fasnacht und kam zu dem Entschluss, sowohl eine Eröffnung, zwei Zunftabende, sowie zwei originelle Umzüge abzuhalten. Desweiteren blieb man einstimmig bei der ursprünglichen Auffassung, mit der Belchengeisterzunft keine gemeinsame Sache zu machen. Ferner wurde auch der unbegründete Anstoß an dem Wort "Votzel" zurückgewiesen, da allseits bekannt war, das mit Votzel eine vermummte Person bezeichnet wird.
Am Sonntag den 9.2.1958 fand dann auch der erste Zunftabend im überfüllten Matheissaal statt (siehe Zeitungsartikel). Am darauf folgenden Fasnet-Sunntig erreichte man den Höhepunkt mit dem großen Umzug, bei dem die Votzelzunft eindeutig dominierte. Der Umzug verlief bei günstigem Wetter reibungslos und fand seinen Ausklang im Obertal im Gasthaus Linde.
Auch in den folgenden Jahren traf man sich am 11.11 im Gasthaus Belchenblick zur Generalversammlung, aber hauptsächlich um die kommende Fasnet einzuläuten. Auch der große Zunftabend wurde weiterhin im Matheissaal abgehalten. Dieses Jahr kam zum ersten Mal eine Mädchentanzgruppe zum Einsatz. So lass man zum Beispiel im Jahre 1959 folgende Überschrift in der Badischen Zeitung: "Die originelle Narrenzunft in Fahrt". Waren es zu Beginn nur die Hexen, so kamen in diesem Jahr die neugegründete Wäutzligruppe hinzu, die in einer großen Papierbombe auf's Plätzli beim Büchlebeck gefahren wurden. Auch das Scheeserennen fand in diesem Jahr statt. So fuhren ca. 30 originelle Rennfahrzeuge vom Neuhäuser bis zum Fischbächle (Belchenblick).
Auf Grund zahlreicher Schwierigkeiten der beiden ortsansässigen Zünfte und mehrere gescheiterter Anläufe von Seiten der Votzelzunft, eine Einigung für ausstehende Probleme zu finden, kam  es endlich am 17.November 1960 zu einem Treffen der beiden Zünfte im "neutralen" Lokal Matheis. Nach mehreren heftigen Meinungsverschiedenheiten beider Parteien kam es letzten Endes, dank beidseitiger Vernunft zu einer gemeinsamen Einigung. Der erste Vorsitzende Edmund Pfefferle hat daraufhin eine acht Punkte-umfassende Vereinbarung aufgestellt, die bis auf den letzen Punkt von der Belchengeistervertretung voll akzeptiert wurde.
1961 bemühte man sich am Fasnetmendig um etwas Abwechslung. War es in den zwei vorangegangenen Jahren das Scheseerennen, so sollte es dieses Jahr ein Rundstreckenradrennen in der Siedlung sein. Mittels Lautsprecheranlage hielt man das leider eher spärlich vertretene Publikum über den Rennverlauf auf dem Laufenden. Als Siegerprämie erhielt jeder Teilnehmer einen Freitrunk. So klang auch dieses Jahr mit einem Kameradschaftsabend am 18. Februar aus, an dem Edmund Pfefferle allen Anwesenden für die Mitarbeit dankte.
 
 
Narrenfiguren der Zunft:
 
Hexen:
Die Hexen gibt es von Beginn an seit 1957.Diese haben sich über die Jahre nur wenig verändert.
 
 
Wäutzli:
Zwei Jahre später, 1959 kamen die Wäutzli dazu. Das Wäutzle stellt einen Waldmensch dar. Über die Jahre gibt es schon die "3. Auflage" des Häs.
 
 
Teufel:
1970 kamen noch die Teufel hinzu. Vor Gründung der Ori MüVo waren diese schon als "Rote Teufel" bekannt und wurden ursprünglich auch so übernommen.
 
 
Quelle: Wir Danke der Originellen Münstertäler Votzelzunft vielen Dank für die Texte

   


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