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Geisingen
25.12.2010 20:18 (8147 x gelesen)

Geisingen...............



   
Narrenzunft Grünwinkel Geisingen 
 
Gegründet  1858
 
Die Narrenzunft  wurde im Jahr 1955 in die
Vereinigung Schwäbisch – Alemannischer Narrenzünfte aufgenommen
und gehört der Landschaft Baar  an.
 
Narrentreffen fanden in den Jahren 1958 + 1966 + 1983 und 2009 statt.
 
 Chronik der Narrenzunft Grünwinkel Geisingen
(Texte Narrenzunft Geisingen)
 
1790
Aufführung eines Faschings-Spiehls zu Geisingen
 
(Fürstl.Fürstenbergisches Archiv, Polit XII, 5)
 
 
1858
Gegründet am 17.02.1858 im Hause „Beckemännli“
 
(Jakob Mayer). Weil das Haus im „Grünen Winkel“ stand
 
und  auch heute noch steht, nannte sich die nun festge-
 
fügte Narrengesellschaft „Grünwinkel“. Als Monatsbeitrag
 
wurden 6 Kreuzer festgelegt.
 
 
1872
In diesem Jahr wird zum ersten mal der „Geisinger Hansel“
 
erwähnt. Das wirkliche Alter ist nicht zu ermitteln, die Figur
 
des Hansels ist jedoch wesentlich älter.
 
Für das Auswerfen der Hansele, 12 Sester Äpfel und Brod
 
Wurden 17,78 Gulden verbucht.
 
Der Narrenbaum, als „Stammbaum aller Narren“ aufgeführt,
 
gehört demnach auch zur Tradition der Geisinger Fasnet.
 
 
1874
Der Narrenverein wies eine Stärke von 59 Narren auf.
 
Die alte „Narrenlaterne“ wird erstmals erwähnt. Die alte
 
Narrenfahne von 1858 wird für 30 Kreuzer repariert.
 
Erstmals wurde ein großer Umzug durchgeführt, mit den
 
Gruppen: Schiff, Tyroler Wagen, Panorama, Künstlergruppe
 
und Kamele.
 
 
1876
Im Höhgauer Erzähler Engen, Nr. 25, vom Samstag, den
 
26. Februar, lädt die „Narrenstadt Geisingen am Strom zum
 
Schwarzen Meer“ das hochpugglete Neilikum zu einem
 
Großen Umzug unter dem Motto „Des Lebens Unverstand
 
mit Wehmut zu genießen ist Tugend und Begriff“
 
Als Gruppen werden aufgeführt: Reiter mit Narrenfahne,
 
vier mächtig um sich werfende Hansele, ein neumodischer
 
Hochzeitszug, Gruppen aus dem Steinalter der Hellenen,
 
Waffelbäckerei, Klatschmaus-Verhechelungsgesellschaft
 
und der Buschmensch mit Nachkommenschaft. Dieser
 
Umzug bewegte sich am Fasnetmentig vom oberen Tor zum
 
unteren Tor.
 
 
1880
Über diese Fasnet ist kein Protokoll vorhanden. Bemerkens-
 
wert ist jedoch, ein Eintrag im Kassenbuch, wonach lt.
 
Beschluss der Commission vom 13. Februar 1880 an den
 
Narrenverein „Narhalla“ ein Betrag von 7,90 Gulden ausbe-
 
zahlt wurde. Vermutlich hat kurze Zeit ein zweiter Narren-
 
verein bestanden. Der Narrenverein „Grünwinkel“ wies einen
 
Mitgliederstand von 48 Narren aus.
 
 
1884
Die Satzung wird um einige Punkte geändert.
 
 
1900
Zur Jahrhundertwende beschloss der „Narrenrat wieder eine
 
große Fasnet zu machen. Unter dem Motto „Einzug des
 
Prinzen Carneval in die Narrenstadt Geisingen im 20. Jahr-
 
Hundert“ fand ein großer Umzug statt.
 
 
1908
Das 50-jährige Bestehen wurde im kleinen Rahmen durch-
 
geführt.
 
 
1913
Letzter großer Umzug vor dem 1. Weltkrieg.
 
 
1914 -      
1920
Keine Fasnet wegen des 1. Weltkrieges.
 
 
1921
Am 27. Januar wurde der Narrenverein unter Beibehaltung
 
der alten Satzung von 1858 wieder neu gegründet.
 
 
1938
Zur Erhaltung der Tradition wurden acht Hanselekostüme
 
angeschafft. Das 80-jährige Bestehen wurde durch einen
 
Umzug begangen
 
 
1939 -
Die folgenden schweren Kriegsjahre haben den Fasnet-
1946
brauch zum Erliegen gebracht. Viele unserer Narren ließen
 
für die Heimat ihr Leben. Kostüme fielen der Notzeit zum
 
Opfer. Durch die von der Militärregierung verfügte Auflösung
 
der Vereine hörte auch der alte Narrenverein „Grünwinkel“
 
auf zu leben.
 
 
1947
Bescheidener Neuanfang der „Giesinger Fasnet“. Es war
 
lediglich daran gedacht, den Kindern wieder eine närrische
 
Freude zu bereiten. Eine kleine Narrenkapelle wurde zu-
 
sammen gestellt, der Anfang war gemacht.
 
 
1951
Entwurf eines neuen Hanselekostüms nach alten Vorlagen.
 
Ebenfalls ab diesem Jahr wird in der Hauptstraße die mittler-
 
Weile einzigartige und über die Lande hinaus bekannte
 
„närrische Buntwäsche“ in der Hauptstraße aufgehängt.
 
 
1955
Am 16. Januar Aufnahme in die „Vereinigung Schwäbisch
 
Alemannischer Narrenzünfte“ in Hüfingen.
 
 
1958
Am 01. und 02. Februar wird das „100-jährige Bestehen“ der
 
Narrenzunft „Grünwinkel 1858“ gefeiert. Über 1.000 Masken-
 
Träger von 22 Zünften beteiligen sich am großen Umzug.
 
 
1964
Als neuer Zunftmeister wurde am 11.11.1964 der bewährte Narrenrat
 
Fritz Feineisen gewählt,  er sollte das Amt weitere 30 Jahre innehaben.
 
 
1983
Das 125-jährige Jubiläum wird am 05. und 06. Februar
 
gefeiert. 31 Narrenzünfte beteiligen sich am großen Umzug
 
durch die Narrenstadt. Zu diesem Jubiläum wurde der
 
neue Zunftkeller seiner Bestimmung übergeben.
 
 
1995
Am 11.11.1995 gibt Zunftmeister Fritz Feineisensein Amt an Manfred Wenzler ab,
 
der dieses bis zum 11.11.2006 innehat. In seiner Amtszeit hat die Zunft den Zunftkeller
 
käuflich erworben und weiter ausgebaut.
 
 
2006
Seit dem 11.11.2006 führen in Personalunion Säckelmeister Erich Bertsche
 
und Zunftschreiber Uwe Schrawattke die Zunft.
 
Nach einer Satzungsänderung am 11.11.2007 liegt die Verantwortung auf zwei weiteren
 
Vorstandsmitgliedern, Alexander Höfler und Udo Heppler
 
2009               Das 150 – jährige Jubiläum wird am 31.01. und 01. Februar gefeiert. Über 30                    Zünfte aus der VSAN nehmen am Großen Umzug teil.
 
 
 
 
Narrenfiguren der Narrenzunft Grünwinkel
Hansele:
 
Der Geisinger Hansel gehört zu den Weißhansel (Weißnarren) der Baar. Der Stoff ist aus ungebleichtem Leinen. Der Fuchsschwanz am Kopf gilt für die Narrenschlauheit. Auf der linken Brustseite die Büschel aus Kräutern und Früchten deuten auf die Kräuterweihe hin. Die rechte Brustseite zeigt den Storch, der in Geisingen und im Donauried beheimatet war. Auf die Ärmel sind Ochs und Esel gemalt. Diese wurden als Symbole der Fasnet bezeichnet Das Stadtwappen ziert die Hosenbeine und zeigt den Löwen vom Geschlecht der Wartenberger und den Adler vom Geschlecht der Fürstenberger. Auf der Rückseite der Hose sind Türkenbund und Frauenschuh, Orchideen und Blumen unserer Heimat. Die Sonne auf dem Rücken lacht dem nahenden Frühling entgegen. Dem Winter streckt sie die Zunge heraus. Das Haferstrohbüschel, mit den Farben der Stadt geziert, deutet auf die Fruchtbarkeit der Baar hin. Das Gschell soll den Winter vertreiben.
 
Gretele:
 
Zum Hansele gesellt sich das Gretele als Paar, es trägt die Kleidung von unserer Heimat der Baar.
 
Der Rock fast bis zum Boden geht, das Mieder aus farbigem Samt besteht. Der Koller den Hals und die Schulter bedecket, zum Abschluss vom Mieder der Vorstecker stecket.
 
Das Mieder ist mit Stickereien geziert, und mit einer Kordel kreuzweis geschnürt.
Der Schurz ist aus schillerndem Taft, an die Arme sind weiße Puffärmel gemacht.
 
Auf dem Kopf trägt das Gretele eine kostbare Haube, ein Schmuckstück, das auffällt, wie ihr doch alle glaubet.
Der Boden von der Kappe ist ein wertvoller Teil, den alle selber sticken, man hat so etwas nicht feil.
 
 
Hexen:
 
An der Fasnet 2000 feierten die Geisinger Hexen ihr 50,jähriges Jubiläum.
Aus dem Protokollbuch der Narrenzunft „Grünwinkel“ liest man  Im Januar 1950 haben 5 Geisinger Narren, Elise Fromm, Maria Hettich, Elisabeth Nill, Hans Engesser und Max Seger im Gasthaus Hirschen beschlossen, eine Hexengruppe zu gründen, nachdem bereits vor dem Krieg von fastnachtlichem Treiben einzelner Hexen berichtet wurde. Am „Schmutzige Dunnschtig“ (16. Februar 1951 hatte die neu gegründete Gruppe ihren ersten Auftritt.
Die Scheme der Hexen ist aus Lindenholz geschnitzt, versehen mit flachsblonden Zöpfen und bedeckt mit einem getupften Kopftuch. Eine karierte Bluse, Schuhe aus Stroh, dazu passende Schürze, gestrickte Strümpfe rot-blau geringelt, rot-blaue Handschuhe und ein knorriger Besenstock machen das Häs der Hexen komplett. Mittlerweile ist die Hexengruppe zu einer reinen Männerdomäne geworden und besteht aus 25 Mitgliedern.
Die Hexen zeichnen verantwortlich für das Aufstellen des Narrenbaumes am schmutzige Dunnschtig und für das Fällen desselbigen am Fasnet-Zieschtig.
Das 50-jährige Jubiläum wurde über die Fasnet 2000 gefeiert, besonders hervorzuheben ist, dass am Zunftobed noch ein Gründungsmitglied, Frau Maria Hettich, begrüßt werden konnte.
 
Wir danken der Narrenzunft Grünwinkel Geisingen für die Texte
Zusammengestellt wurde die Info von Raphael S. Rinkenauer
 
   


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