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Breisach
25.12.2010 22:49 (13422 x gelesen)

  Breisach am Rhein



   
 
Narrenzunft Breisach am Rhein

Gegründet wurde die Narrenzunft 1927
Die NZ Breisach  war 1937 Gründungszunft desVerband Oberrheinischer Narrenzünfte
und gehört der Vogtei Mittlerer / Südlicher Breisgau an.
 
 
 
Die Narrenzunft Breisach
 (Texte/Quelle Narrenzunft Breisach)
 
 
Eine Narrenzunft im heutigen Sinne bestand bereits im Jahre 1840, aber erst nach dem ersten Weltkrieg beschloss man den Menschen wieder ein anschauliches Bild des frohen Treibens früherer Jahrhunderte zu geben. Und so wurde die Breisacher Fasent 1927 neu belebt.
Obristzunftmeister Harry Schaefer gab der Fasent die entscheidenden Impulse und knüpfte an die historischen Ereignisse an.
In dieser Zeit entstand das eigenständige Kostüm der Breisacher Fasent, das "Spättle", das als Kostüm der Gauklergruppe ein Symbol der Breisacher Fasent ist.
Auch der Breisacher Narrenmarsch, davor schon viele Jahre zur Fasent von der Breisacher Stadtmusik gespielt, wurde 1928 erstmals in Noten gefasst, und Altbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Breisach Josef Bueb schrieb den Text für unseren heute noch zünftigen Narrenmarsch: "Lasset fahren Sorg und Leid bis der Gockel Fasent schreit".
Bueb selbst war es auch, der in einer Sitzung jener Tage den echt Breisacher Ausspruch "Schmecksch dr Brägl?" tat, der von der Versammlung freudig aufgenommen wurde.
Der Mitbegründer der Gauklertage, Karl Kempf, kommentierte diesen Ausspruch mit der typisch hiesigen Zustimmung "Ajoo!". Und schon war der Breisacher Narrenruf geboren, der die Narrenzunft Breisach bis heute kennzeichnet.
Bereits im Jahre 1928 entstand auch die Zunftgarde, die seither als Narrennest der Zunft aktiv ist.
1937 wurde der Verband der Oberrheinischen Narrenzünfte gegründet. Die Narrenzunft Breisach war eines der Gründungsmitglieder.
Die Gauklertage vor dem zweiten Weltkrieg zogen viele Besucher aus der Umgebung Breisachs an. Es wurden sogar Sonderzüge eingesetzt, um Besucher aus Freiburg zu den Gauklertagen zu bringen.
In den Wirren des Krieges gingen viele Gegenstände aus dem Fundus der Zunft verloren. Wertvolle Dokumente, Requisiten und geschnitzte Symbole unserer Fasent verbrannten, wurden gestohlen oder schwer beschädigt. Es ist überhaupt verwunderlich, daß noch so viele Andenken aus den Vorkriegsjahren vorhanden sind, zumal die Narrenhochburg Breisach 1944 zu 80% zerstört war.
Die Exponate, die heute noch übrig sind, wurden in den Nachkriegsjahren mühsam aus Speichern und Kellern zusammengesucht. So existiert z.B. noch ein vom legendären Kameramann Sepp Allgaier gedrehter Film über den Gauklertag im Jahre 1932. Ebenso sind in der Zunftstube im Spector noch die beiden ersten Gauklerkostüme (Spättle) aus dem Jahre 1928 zu sehen.
Nach dem Kriege war es wiederum Harry Schaefer, der mit einigen eingefleischten und traditionsbewussten Narren das fastnächtliche Treiben in Breisach wieder aufleben ließ. Trotz knapper Mittel ließen sich die Breisacher Narren ihre Fasent nicht nehmen. Auch ihren Gauklertag hielten sie, sobald es die Platzverhältnisse, der im Wiederaufbau befindlichen Stadt, erlaubten, bald wieder ab.
Im Verband Oberrheinischer Narrenzünfte hat die Narrenzunft die Patenschaft für die Narrenzünfte NG Oberried + NZ Neustadt + NZ Schonach + NZ Kirchzarten + NZ Burkheim und NZ Gündlingen übernommen.
 
   
 
Gauklertage
Bereits im Mittelalter gab es Gauklertage in Breisach, auf diese mittelalterliche und frühneuzeitliche Tradition berufen sich die zünftigen Narren in der Münsterstadt. Erst 1928, ein Jahr nach der Gründung der Breisacher Narrenzunft, wurden die Gauklertage der Neuzeit wieder ins Leben gerufen und haben mit der mittelalterlichen Gauklertradition noch einiges gemein.
Bereits 1283, so heißt es, sei anlässlich eines Besuchs von Rudolf von Habsburg, "fröhliche Vasinacht" gefeiert worden. Während des Mittelalters, das Jahr 1283 wird hier während eines Besuches des Kaisers Rudolf von Habsburg als frühes Datum genannt , kam viel fahrendes Volk nach Breisach, um sich selbst und das Volk zu belustigen.
Quellen berichten über den berühmt berüchtigten und später hingerichteten Landvogt Peter von Hagenbach, dass er im Jahr 1474 ein wüstes Fastnachtsgelage veranstaltet habe, bei dem auch Tote zu beklagen waren.
Der erste Gauklertag fand 1928 auf dem Marktplatz vor mehr als 1000 auswärtigen Besuchern statt. Die Macher der Fasent von Anfang an am närrischen Treiben der Gaukler und Spielleute des Mittelalters orientiert.
Die Linie des rheinische Karnevals wurde jedoch nicht aufgegriffen. Als Schirmherr der Veranstaltung fungiert seitdem die Breisacher Fasnachtsfigur Kaiser Rudolf von Habsburg. Das Spättlekostüm, der Breisacher Gaukler, stammt aus den Anfangsjahren der Gauklertage, hat aber seine Wurzel im närrischen Treiben der Gaukler des Mittelalters.
Nach dem Krieg fanden erst 1949 wieder Gauklertage statt. Wegen des noch in Trümmer liegenden Marktplatzes wurde der Gauklertag kurzerhand auf den Neutorplatz verlegt, der kurzerhand mit einer Marktplatzkulisse versehen wurde. Heute findet der Gauklertag traditionsgemäss am Fasnachtssonntag und am Fasnachtsdienstag auf dem Marktplatz vor einer großen Kulisse statt.
Der Gauklertag ein Höhepunkt der Fasnet in Alt Mauchhum wie Breisach noch heute bei den Narren bzw. bei Fasnetveranstaltungen genannt wird.
 
Zunftgruppen:
 
Der Gaukler
Der Gaukler, in Breisach traditionell nach seinem Häs „Spättle" genannt, ist die Traditionsfigur der Brysacher Fasent schlechthin. Gaukler trugen schon im Mittelalter als Unterhalter an den Höfen im Oberrheinischen Raum zur Kurz­weil der adligen Kundschaft bei. Breisacher Adlige waren damals Schutzherren des mittelalterlichen Standes der Gaukler, Trumpter und Pfyffer und deren damalige Breisacher Gerichts- und Markttage spiegeln sich heute wider in den historischen Gauklertagen der Narrenzunft.
Die "Spättle" tragen - ganz der Tradition der Gaukler verpflichtet - als Beinkleid eine Strumpfhose und keine Maske.
 
Kläpperle Buebe
Die Kläpperle-Buebe sind die erste und bislang einzige Zunftgruppe, die eine Holzmaske trägt. Die Maske ist ein freundliches Bubengesicht.
Die Kläpperle-Buebe sind 1984 entstanden und bilden entfernte Nachfolger der Rätscherbuben aus den frühen Zunftjahren. Die Kläpperle-Buebe tragen ihre Holzkläpperle, ein Finger-Rhythmusinstrument, das es mit Geschick und viel Übung im Gleichklang zu bedienen gilt. Sie führen bei den Gauklertagen ihren Stammtanz, den Kläpperletanz auf.
Zunftgarde Kaiserhusaren
Die Kaiserhusaren bilden die Tanzgarde der Narrenzunft und sind in den fünfziger Jahren entstanden. Die Garde bildet in ihren klassischen roten Kostümen und mit ihren tollen Gardetänzen alljährlich einen optischen und tänzerischen Höhepunkt in den Programmen von Zunftabend und Gauklertag
 
Hochstetter Panduren
 
Die wilden Horden der Panduren des Freiherrn Franz von der Trenck lagerten im Auftrag Maria Theresias im 18. Jhdt. im Breisacher Stadtteil Hochstetten und waren als angriffslustig und aggressiv gefürchtet. Die heutige Narrengruppe der Hochstetter Panduren ist dagegen eine friedliche Truppe, deren Kostüme an die historischen Vorbilder erinnern und die mit ihrem traditionellen Panduren­tanz die Fasent bereichern
 
Damenzunftrat
Der Damenzunftrat mit dem Stammkostüm „Marketenderinnen", hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr mit den Kleinsten, dem „Narresome", einen Tanz unter einem neuen Motto einzustudieren. Dazu bekommt jedes Kind ein eigenes Kostüm, das vom Damenzunftrat genäht wird. Entsprechend farbenfroh und abwechslungsreich sind die jährlichen Auftritte mit den Kindern auf dem Gauklertag.
 
Narrennester in Breisach
 
Algerio
Das Narrennest Algerio hat seinen Ursprung in der “Algier-Fasent” in der Breisacher Hinterstadt. Die Aktivitäten dieser Gruppe lassen sich bis ins letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. “Klein-Algier” wurde früher die Fischerhalde genannt, soll diese doch früher Ähnlichkeiten mit der Hafenstraße der algerischen Hauptstadt und im Sommer ähnlich hohe Temperaturen aufzuweisen gehabt haben. Die Hinterstädtler waren, trotz ihrer bescheidenen Verhältnisse sehr aktiv und lebensfreudig und deswegen feierten sie ihre Fasent in der Hinterstadt, die sogenannte “Algier-Fasent”, teils als Straßenfasent aber auch mit ihren beliebten Kappen-Abenden. Bis 1926 wurde so die Algier-Fasent gefeiert. Am Fasent-Mändig 1927 beteiligten sich die “Hinterstädtler” erstmals offiziell an der Straßenfasent in der Vorderstadt. Der Erfolg de ersten offiziellen Auftritts der Algerianer in der Vorderstadt war der Grund, sofort für das nächste Jahr wieder einen Auftritt zu
 
Brisacher Rhiwaldhexe
Die Idee eine Hexenclique zu bilden entstand im Oktober '97 durch Tanja Kiefer  sowie Selma Blanchet und Medi (Jeanne) Pieper-Böhm. Schnell fanden sich ein paar Leute die von dem Gedanken angetan waren in der kommenden Fasnetsaison als Hexen mitzuwirken. Es kam eine lustige Truppe zusammen. Sie bestand aus Tanja Kiefer mit Tochter Janine, Jürgen und Medi Pieper-Böhm mit den Kindern Stephan, Ramona, Rebecca und Lucas, Selma Blanchet, Rainer und Anne Scheld, Robert Wohlgemuth, Evelyn Pieper, Patrick Herzog, Marlene Lechler, Dieter Herweg, Sabine Schindler mit Sohn Niklas und Ursula Kranzer mit Tochter Rebecca. Es wurde nächtelang genäht und Gipsmasken hergestellt. Am 14.02.98 war es dann so weit, wir zeigten uns zum ersten mal beim Umzug in Merdingen und an der 'Brisacher Fasent' am Gauklertag waren wir auch vertreten. Nach der Fasnet setzten wir uns zusammen um zu beratschlagen wie es denn nun weiter gehen solle und wir entschlossen uns einen Verein zu Gründen. Leichter gesagt als getan von nun an ging die Rennerei los. Jürgen Pieper erledigte alle Amtsgänge
 
Hofnarren
Die Brysacher Hofnarre wirken engagiert an der traditionellen Brisacher Fasent mit (Clownerie und musikalische) Beiträge und besuchen Fastnachtsveranstaltungen in der Region. Der Verein wurde 1969 gegründet. Das Vereinsheim befindet sich im historischen Kupfertor zu Breisach
 
 
Wir danken der Narrenzunft Breisach für die Texte
Zusammengestellt von Raphael Rinkenauer
   


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