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Reichenbach
26.12.2010 19:00 (8853 x gelesen)

           Reichenbach / Schuttertal



 

Fasnetzunft Schergässler Reichenbach

Gegründet wurde die Narrenzunft 1957
 
Die Narrenzunft Schergässler ist 1959 in denVerband Oberrheinischer Narrenzünfte
aufgenommen worden und gehört der Vogtei Ortenau an.
 
 
Chronik der Schergässler
( Texte/Quelle Fasentzunft Reichenbach)
 
Schergasse“ – Zentrum der Narretei in Richebach – ist in keinem aktuellen Straßenverzeichnis
zu finden. In zwei alten Urkunden aus den Jahren 1595 und 1615 wird aber bekundet, dass es in Reichenbach eine „Scherers Gass“ gab. Diese hatte aber mit der alten Landstraße, die
heutzutage als „Schergass“ bekannt ist, nichts zu tun. Der Volksmund taufte die alte Landstraße
zur „Schergass“ als die neue Straße zum Schönberg gebaut wurde. „Diä alt Schtross“ wurde vom
Verkehr „abgeschert“ und fortan „Schergass“ genannt. Alles geschehen vor rund 175 Jahren
als am 25. August 1827 der Ludwigstein auf der Passhöhe des Schönbergs eingeweiht und
die neue Straße offiziell dem Verkehr übergeben wurde. Lange Zeit blieb es dann still um die
„Schergass“ – bis man dann von einem „Schergässler Johrmärkt“ zu fantasieren begann.
Dieser fand erstmalig im Jahre 1928 statt und begründete die Richebacher Fasent.
Die Fasentzunft Schergässler selbst wurde erst 29 Jahre später gegründet. Wie vieler Orts üblich,
gab es in Reichenbach eine katholische Mädchengruppen. Ein Mitglied dieser Gruppe hatte
Geburtstag. Deshalb verlegte man kurzerhand die Gruppenstunde in die heutige Reichenbacher Hauptstraße 21 (Friseurgeschäft Regina Bühler) und feierte dort Rosmaries Geburtstag.
Im Verlauf der Feier kam man auch auf die Fasent zu sprechen. Gruppenleiterin Anna
Himmelsbach (Ratschriebers Anna) aus der Schergass regte an, sich in irgendeiner
Form an der Reichenbacher Fasent zu beteiligen. Aber wie? Man besorgte sich blaue
Arbeitsanzüge und besetzte diese mit Rüschen aus blauem Krepppapier. Die Näharbeiten
fanden in der Kinderschule statt, da es dort zur damaligen Zeit eine Nähstube gab. Die
zum Kostüm gekauften Masken waren aus Pappmaschee. Nachdem die Gruppe mit der
Kostümierung fertig war, galt es einen Namen für die Narrenfigur zu finden. Gruppenleiterin
Anna Himmelsbach meinte damals: „Da sich alles, was mit der Narretei zu tun hat in der
Schergass abspielt, nennen wir uns einfach Schergässler“. Und somit war der wichtigste
Name in der Geschichte der Zunft genannt. Aber zu einem Schergässler gehört natürlich auch
eine Schere. Man beauftragte Schreinermeister Josef Fischer mit der Anfertigung der Scheren.
Nun war der Reichenbacher Schergässler perfekt. Von da an nahm Jahr für Jahr eine
Schergässlergruppe am Fasentumzug in Reichenbach teil. Mit der Zeit waren es aber nicht
nur die Mädchen der Gründungsgruppe, aus ganz Reichenbach gesellten sich Mitte der
fünfziger Jahre Leute zu den Schergässlern.
Im Jahre 1957 entschlossen sich die Schergässler dann offiziell eine Verein zu gründen. Am 04.
Oktober 1957 wurde im Gasthaus Linde in Reichenbach die Fasentzunft „Die Schergässler
Reichenbach e. V.“ gegründet. Bereits ein Jahr nach der Gründung war die Fasentzunft bestrebt,
dem Verband Oberrheinischer Narrenzünfte beizutreten. Folglich wurde am 04.11.1958 der
Antrag auf Aufnahme in den Verband gestellt. In einer feierlichen Zeremonie wurde die Fasentzunft Reichenbach am 18.01.1959 in Endingen am Kaiserstuhl in den V.O.N. aufgenommen. Die
Aufnahme wurde unterstützt durch unsere Patenzünfte Oberwinden und Wehr.
Nach eingehenden Beratungen wurde vom Elferrat im Jahr 1962 beschlossen, die Masken der Schergässler aus Holz anfertigen zu lassen. Bis dahin waren diese noch immer aus Pappmaschee.
Mit Hans Klumpp übernahm 1970 ein Mann die Führung der Fasentzunft, dem die Narretei schon
in die Wiege gelegt wurde. Eine seiner ersten Maßnahme war die Einführung einer regelmäßigen Zunftratssitzung und zwar immer am ersten Mittwoch im Monat. Diese Regelung hat auch heute
noch Bestand. Auf seine Initiative wurden Anfang 1970 erste Überlegungen über ein
Freundschaftstreffen der Zünfte aus Niederwinden, Oberwinden, Bleibach und Reichenbach
angestellt. Am 09.05.1970 fand im Pfarrheim in Reichenbach die Gründungsversammlung des
„Regionalen Freundschaftskreises“ statt. Die teilnehmenden Zünfte aus Niederwinden,
Oberwinden, Bleibach und Reichenbach stimmten der Gründung zu und führten von da an
jährlich ein Freundschaftstreffen mit allen vier Zünften durch.
Im Jahre 1974 fanden sich 28 Personen zusammen, die einen Fanfarenzug aufstellten. Nach
mehreren Gesprächen mit der Fasentzunft wurde dieser im Jahr 1976 als Bestandteil der Zunft aufgenommen. Die Leitung lag in den Händen von Tambour Siegmund Metzger. Von 1981 bis
zum Jahr 2000 lag die Leitung des Fanfarenzuges in den Händen von Reinhold Uhl. Danach
folgten noch Helmut Fischer und Heiko Schmalz. Der Fanfarenzug hat sich im Jahre 2001 leider
aufgelöst.
1980 gab Hans Klumpp das Amt des Oberzunftmeisters an Klaus Glatz ab. Alfred Singler wurde
zum Zunftmeister gewählt. 1987 übernahm Ernst Fehrenbach die Leitung der Zunft und als sein Stellvertreter wurde Werner Fehrenbach gewählt. Unter der Regie von Ernst Fehrenbach
wurden die Renovierungsarbeiten im Zunftlokal Nörgler stark vorangetrieben. Auch das
Vogteitreffen der Vogtei Ortenau im Jahr 1989 trug maßgeblich seine Handschrift. In den
Jahren 1989, 1993, 1996, 1998 und 2000 fanden jeweils Schergassenjahrmärkte statt, die auch
immer mit großen Narrentreffen organisiert und durchgeführt wurden. Bei den Neuwahlen im
Jahr 1996 wurden erstmals zwei Frauen in den Zunftrat der Schergässler gewählt. Es waren
Ute Metzger und Petra Christmann, die das Amt des Rechners von Karl Höfle übernahm, der
nach 47 Jahren aus dem Zunftrat ausgeschieden war. Ebenfalls 1996 wurde die
Mini-Hästrägergruppe gegründet.
Nach 13 Jahren an der Spitze der Fasentzunft übergab Ernst Fehrenbach im Jahr 2000 sein Amt
an Martin Meier, der seither Oberzunftmeister der Schergässler ist. Auch in den Jahren 2003
und 2006 wurden wieder ein Schergassen-Jahrmärkte veranstaltet, verbunden mit großen
Narrentreffen. Vom 19.-24. Oktober 2007 machte sich eine Abordnung der Schergässler
mit sieben weiteren Zünften des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte und dem
Musikverein Reichenbach auf den Weg nach China. Auf Einladung der Deutschen
China-Gesellschaft flogen die über 100 Narren zur deutsch-chinesischen Wirtschafts- und
Kulturwoche und präsentierten närrisches alemannisches Brauchtum in der chinesischen
Millionenstadt Ningbo.Das Jahr 2008 brachte wieder einen Wechsel in der Führungsriege der
Fasentzunft mit sich. Nach 31 Jahren im Zunftrat der Schergässler und 21 Jahre als
Zunftmeister stellte Werner Fehrenbach sein Amt zur Verfügung. In der Jahreshauptversammlung
am 11.11.2008 wurde mit Thomas Fischer ein Nachfolger gefunden, der bereits seit seinem ersten Lebensjahr das Zunfthäs trägt. Im Dezember 2008 wurde die "Mutter" der Häsfigur Schergässler,
Anna Himmelsbach, 80 Jahre alt. Die sympathische Ordensfrau erfreute sich an ihrem
Jubiläum bester Gesundheit und wurde von der Zunft mit einen kleinen Schergässler als Geschenk überrascht. Im Jahr 2009 folgte ein weiterer Schergassen-Jahrmarkt. Im Vorfeld präsentierten
sich erneut viele Zünfte aus nah und fern bei einem großen Umzug/Narrentreffen.
Dazu haben die Schergässler die Patenschaft für die Zünfte NZ Biberach und
NZ Hohberg übernommen.
 
Wir danken der Fasnetzunft Schergässler für die Texte.
Zusammengestellt von Raphael S. Rinkenauer


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