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Bad Waldsee
05.01.2011 21:00 (11959 x gelesen)

Bad Waldsee..........



   
 
Narrenzunft Waldsee e. V.
 
Gegründet 1935 / 1908
Die Zunft wurde 1936 in die Vereinigung Schwäbisch – Alemannischer Narrenzünfte aufgenommen und gehört der Landschaft Oberschwaben – Allgäu an.
 
 
Tradition und Brauchtum
(Quelle & Texte NZ Waldsee)
 
Waldseer Fasnet ein AHA Erlebnis. Die fasnächtliche Tradition in Waldsee besteht schon seit mehreren hundert Jahren und so gründete sich schließlich am 18. Februar 1908 der Narrenverein. Im Narrenjahr 1935 schlägt die Geburtsstunde der Waldseer Masken: Ein Federle und zwei Faselhannes, gestaltet von Max Strobel und Sepp Beyerle führen den Umzug an. 1936 kommen das Schrättele, der Narro, das Schorrenweible und Werner s‘ Esel dazu. Darüber hinaus hat sich hier ein ganzes Brauchtum entwickelt mit vielen närrischen Gruppen und Originalen. Dies zeigt die Verankerung der Fasnet in breiten Teilen der Bevölkerung und quer durch alle Schichten. Nicht umsonst ist die Narrenzunft Waldsee einer der größten Zünfte im Südwesten.
 
Narrenfiguren & Gruppen:
 
Federle:
Das Federle hat früher, während der Zeit
der Hexenprozesse, der "Böse von Waldsee" geheißen.
Als schöner Jägersmann verkleidet,
hat er Federn am Hut und einen grünen Umhang an.
Obenrum ist eine schwarze Jacke und darüber ein Gürtel.
Untenherum trägt er eine rote Strumpfhose
und Schuhe mit einem Schnabel daran.
Das Federle springt mit seinem
langem, gegabelten Haselnussstecken
und erschrickt gerne die Mädchen
 
 
Schrättele:
Das Schrättele kommt von der Redewendung
"Mi hot's Schrättele druckt",
was man bis heute noch sagt und
was sinngemäß bedeutet "Ich hatte einen Alptraum".
Die Hexenmaske hat zwei Gesichter
auf der einen Seite grinst sie,
auf der anderen Seite schaut sie die Leute böse an.
Sie hat ein rotes Kopftuch und einen schwarzen Umhang.
Der rock ist grün und der Unterrock rot.
Gekringelte Strümpfe, Strohschuhe und
ein Hexenbesen gehören noch dazu.
 
   
 
Faselhannes:
Der Faselhannes hat seinen Namen vom "faseln"
was so viel heißt, wie närrisch mit den Leuten reden.
Mit seinem schweren Geschell
springt er im Takt des Narrenmarsches.
In seinem Narrenspiegel stehen Geschichten von Leuten,
denen was lustiges passiert ist
und die er dann im Umzug sucht.
Sein weißes Gewand ist mit Ranken und Blumen
bestickt oder bemalt.
Am Gürtel hat er bunte Tücher und an jeder
Seite der Maske einen Fuchsschwanz.
 
 
Narro:
Der Narro ist eine fröhliche Narrenfigur,
die in unseren Gefilden öfters vorkommt.
Sein weißes Gewand ist mit Ranken oder Blumen
bestickt oder bemalt
und auf seiner Maske
wedeln bunte Straußenfedern.
Mit seinem Geschell fällt er überall auf und
verteilt Bonbons aus seinem Henkelkorb.
 
 
Schorrenweible:
Das Schorrenweible ist ein gutmütiges aber auch
ein widerwärtiges, verrunzeltes Waldweib,
aus dem Schorren. so heißt der Wald.
In ihrem Korb hat sie jede Menge Kräuter, Säfte und Mittel,
die gegen jedes Zipperlein helfen.
Am Kopftuch hängen Reisig und Tannenzapfen.
Unterm Lodenumhang trägt sie
Altfrauenkleidung mit ihrer passenden Schürze.
Mit Schnallenschuhen und Stockschirm
wackelt sie durch die Straßen.
 
 
Werners Esel:
Die Gruppe "Werners Esel" besteht aus einem störrischen Esel
und seinen zwei männlichen Eselstreibern.
Die drei gab es früher wirklich,
sie sorgten immer wieder für Spaß und Ärger.
 
 
Wir danken der Narrenzunft Waldsee für die Texte.
Zusammengestellt von Raphael S. Rinkenauer
 


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