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Möhringen
06.01.2011 19:32 (6152 x gelesen)

          Möhringen an der Donau



   
 
        Narrenzunft Möhringen / an der Donau
 
 
Die Zunft ist 1925 der Vereinigung Schwäbisch – Alemannischer Narrenzünfte aufgenommen worden und gehört der Landschaft Baar  an.
 
 
Tradition und Brauchtum
   (Texte/Quelle Narrenzunft Möhringen)
Möhringen ist eine weit bekannte altehrwürdige Narrenstadt. Die langjährige Fasnettradition in Möhringen führt bis in das Jahr 1350 zurück. Im besagten Jahre 1350 wurde bereits in der Stadtgeschichte der Name “Scheme” erwähnt, eine Scheme bedeutet nichts anderes als Maske oder Larve. Die Lehensträger und der Schemenhub sind bis zum Jahr 1804 nachgewiesen. In Möhringen gab es ein Gewann (Gebiet) Schemenäcker von diesem der Name Scheme vermutlich abgeleitet ist. Die Zimmersche Chronik berichtet vom einem in Möhringen sattgefundenen Schemengericht im Jahre 1549.Es gibt verschiedene Narrengerichte, aber nur das Schemengericht von Möhringen ist bisher urkundlich nachgewiesen.Anno 1814 hat die Stadt Möhringen eine Verordnung über das Maskenlaufen erlassen. Mit diesen Zahlen wollen wir Ihnen verdeutlichen das die Möhringer Fasnet eine sehr lange Tradition hat, die in der heutigen Zeit nach wie vor in Ehre gehalten wird. Die Fasnetstage sind in Möhringen auch heute noch die “höchsten Feiertage” an denen sich Alt und Jung rege beteiligt. Wenn Ihr Interesse an unserem Brauchtum geweckt wurde, dann kommen Sie doch an der Fasnet einfach mal vorbei. Aus Überlieferungen ist bekannt, dass schon vor dem Jahr 1870 regelmäßig jedes Jahr Fasnachtsspiele in Möhringen satt gefunden haben, diese Veranstaltungen waren damals schon sehr berühmt.
 
 
 
Masken der Zunft
Hansele
Unser Hanselekleid gehört zur Fasnetlandschaft Baar, daher auch Baaremer Hansele. Ein weißer Leinenanzug mit Tier-und Menschenfiguren, Ranken und Rosetten bemalt. Auf dem Arm das Zunftzeichen des Hästrägers. Gekreuzte Schellenriemen mit größeren Schellen als beim Blätzlehansele. Das Geschell wiegt etwa 25 Kg. In der linken Hand ein Leinensäckchen mit Orangen, Würsten, Wecken und Süßigkeiten gefüllt. Weiße Handschuhe, schwarze Schuhe, bemalte Haube mit Fuchsschwanz als Zeichen der Schlauheit, Holzmaske mit lieblichen Zügen und mit Blumenkränzchen verziert. Ein solches Hanselekleid ist nicht ganz billig, die Hanselekleider sind alle Privateigentum des jeweiligem Hästrägers.
 
   
 
Blätzle
Es ist nachweislich das älteste Narrenhäs der alten Narrenstadt Möhringen an der Donau. Diese Ausführung des Blätzlehansele gibt es im ganzen schwäbisch-alemannischen Raum nur in Möhringen. Es ist auch eine Sonderform, der in der Fasnetlandschaft Baar auftretenden Weißnarren. Es wird angenommen, dass das im Mittelalter übliche Blätzhäs (das früher “Arme-Leute-Kleid”) darstellte. Dieses Blätzle-Hansele hat einen weißen Leinenanzug auf dem hunderte schwarz-rote Filzstreifen kreuzförmig aufgenäht sind. Er trägt 2 gekreuzte Schellenriemen mit kleinen silberfarbigen Schellen. In der Hand hält er einen Stock mit 1-2 aufgeblasenen Saublodere (Schweinsblasen). Den Kopf bedeckt eine Haube die auch mit schwarz-roten Filzstreifen benäht ist. Darauf ein kleiner schwarzer spitzer Filzhut dazu eine Holzscheme mit schmalem Gesicht.
 
Kühltalmadlei
Sie ist eine alte , schrullige Frauengestalt mit bemaltem Leinengewand. Über der holzgeschnitzten Maske, mit dem faltenreichen mageren Gesicht, trägt sie eine Flachsperücke. Darauf befindet sich ein “Bausch” auf den sie ein Bündel Baumrinde trägt. Im großen geflochtenen Korb, der am Arm getragen wird, bringt sie verschiedene Wurzeln und Heilkräuter, die von ihr für kranke Menschen und Tiere zur Heilung empfohlen wird. Das hilft bei jedem Stich und Schmerz in Kammer und Stall. Ihr Bereich war das Kühltal bis hinauf auf Linden und das Tiefental hinunter bis ins Bächental.
 
Konzenberggoascht
Sein bemaltes Leinengewand zeigt auf der Vorderseite die Konzenburg vor der Zerstörung und auf der Rückseite die heutige Burgruine. Die große, furchterregende Holzmaske ist nach Wildmännerart mit zwei mächtigen Eckzähnen versehen. Er trägt eine struppige Perücke und einen langen Kinnbart. Eine Sehenswürdigkeit ist sein Wurzelstock: Eine Laune der Natur ließ ihn in bizarr gewunden Formen wachsen. Eine alte Möhringer Sage erzählt von dem gefürchteten Konzenburggeist, der besonders vorbeiziehenden Leuten böse gesinnt war und zur mitternächtlichen Stunde oft die Pferde erschreckte, so daß sie durchgingen. Auch soll mancher Vorbeiziehende spurlos verschwunden sein.
 
Schemenrichter
Die 3 Schemenrichter tragen das älteste Hanselekleid, das Blätzlehäs mit dem Geschell. Darüber der Richterumhang aus schwarzem Leinen, mit weiß-roten Filzstreifen. Schwarzer Spitzhut, Holzscheme mit scharfen, energischem und furchterregendem Gesichtsausdruck und eine Haube aus rotem Leinen mit weiß-schwarzen Filzblätzle. Dazu werden schwarze Schuhe und weiße Handschuhe getragen, in der Hand die Gerichtsrolle.
 
Die Möhrin
Im Jahre 1927 entstand anlässlich einer Maskenprämierung diese interessante, aus der heutigen Fasnet nicht mehr wegzudenkenden Fasnetgestalt. Die Möhrin trägt eine schwarze Holzmaske, auf dem Haupt eine Krone und ist mit Schmuck behangen. Die schwarze Maske, die weiße Blouse und der mitttelblaue lange Rock versinnbildlichen die Möhringer Stadtfarben: schwarzweißblau. Auf der Brust träg sie das bunt gemalte Wappen Möhringens: ein Mohrenbild “ohn Füß und Arme”, wie die Wappenverleihurkunde aus dem Jahre 1470 besagt.
 
Wir danken der Narrenzunft Möhringen für die Texte.
Zusammengestellt Raphael S. Rinkenauer
 


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