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Bräunlingen
06.01.2011 20:24 (8606 x gelesen)

                         Bräunlingen / Schwarzwald-Baar-Kreis



   
 
Narrenzunft Eintracht Bräunlingen
 
Gegründet 1890
Die Zunft war 1924 Gründungsmitglied der Vereinigung Schwäbisch –
Alemannischer Narrenzünfte und gehört der Landschaft Baar  an.
 
Geschichte und Brauchtum
 (Texte & Quelle Narrenzunft Eintracht Bräunlingen)
 
Kostümkammer – Ein Ganzjahresbetrieb: Die Narrenzunft Eintracht Bräunlingen unterhält für die jährliche Schauspielfasnet am Fasnetmentig eine umfangreiche Kostümkammer. Rund 12000 Kostümteile sind im Fundus, das heißt, es könnten um die 2500 Leute komplett eingekleidet werden. Griechen, Römer, mittelalterliche Ritter und Burgfräuleins, die Zeit der Landsknechte bis hin zum Rokoko und Biedermeier für alle Kostümierungen ist das passende vorhanden.
Die alemannische Trummler sind schon über ein halbes Jahrhundert mit von der Partie: Zwischen 260 und 700 n. Chr. kamen die Alemannen auf die Baar. Suebische Stämme lassen sich im Ursprungsgebiet der Donau in Zelten und Holzhäusern nieder und werden sesshaft. Um 460 n. Chr. werden sie für das Christentum gewonnen.
Im Jahre 1958 nahm man diese alemannische Vergangenheit in Bräunlingen zum Anlass, die alemannische Trummler (Trommler) zu schaffen und einzukleiden. Die alemannische Trummler tragen ein einfaches helles Sackleinengewand mit einem Schaffell über den Schultern. Auf dem Kopf tragen sie einen Helm mit Kuhhörnern.
 
 
 
 
Narrenfiguren & Gruppen der Zunft
 
Stadthansel:
Der Stadthansel ist die Hauptfigur der Bräunlinger Fasnet. Er gehört der Gruppe der Weißnarren an.
Das dreiteilige Häs aus weißen Leinen besteht aus Kappe, Kittel und Hose, die alle mit Motiven in Ölfarbe bemalt sind. Früher gab es keine einheitliche Bemalung. Erst anfangs das 20. Jahrhunderts setzte sich der heutige Stadthansel durch.
Auf der Vorderseite des Kittel sind Fuchs und Hase, auf dem Rücken Genießer, Spieler, Sänger oder Gesellschafter aufgemalt. Beliebt ist auch die Sonderform mit dem Gambrinus, der an die drei Brauereien erinnert, die früher in Bräunlingen ansässig waren. Die Außenseite der Ärmel zeigen Blumen und Früchtemotive, die Innenseiten Würste.
Vorne ist die Hose mit Löwe und Bär, hinten mit Hans - der in der Hand einen Spielstock hält - und Gretel - welche mit dem Kamm (Strähl) winkt - bemalt. An der Kappe, die mit Frauenköpfen bemalt ist, ist der Fuchsschwanz als Zeichen der Narrenfreiheit und die aus Lindenholz geschnitzte Glattlarve befestigt. Über Brust und Rücken trägt der Hansel zwei Riemen mit je elf Bronzeglocken. In der Hand hält er sein Holzschwert oder den Korb, aus dem die Kinder beschenkt werden.
Früher waren noch Hanselhäser mit Apfelzweig-, Rosen-, Eichenlaub-, Sonnenblumen- oder anderen Blumenmotiven üblich.
Aufgabe des Hansels ist das Narren / Strählen, das er in Versform mit vier Zeilen vorträgt und von den Kindern lauthals nachsagen lässt.
 
   
 
Blumennarr:
Der Blumennarr ist die jüngste Figur der Bräunlinger Narrenzunft. Und doch ist der Narr einem alten Vorbild folgend wiederbelebt. Ursprünglich waren in Bräunlingen mehrere Arten von Weißnarren üblich. So gab es neben dem Stadthansel auch den Blumenhansel. Der letzte Blumenhansel wurde noch kurz vor dem II. Weltkrieg getragen. Die Figur ist dann aber „ausgestorben“. Weitere Arten waren Rosen-, Astern-, oder Eichelhansel, die aber bereits um 1900 infolge von Häsverkäufen nach auswärts nicht mehr getragen wurden.
Nach altem Muster erstrahlt der Blumennarr mit seinen herrlichen Motiven. Sonnenblumen, Tulpen und andere Blumen unserer Heimat sowie Fantasieblumen zieren das Häs. Die Blumenpracht zeigt die wiedererwachte Natur des Frühlings in all seiner Farbenpracht. Die vornehme Blässe der Maske ist alten noch im Zunftarchiv vorhandenen Masken nachempfunden. Aus dem Säsack bringt der Blumennarr Süßigkeiten für Jung und Alt. An Fasnet bringt er das Spiel des Narrens oder Strählens unter das närrische Publikum.
Der Blumennarr ist eine familienfreundliche Figur. Im Häs können Frauen, Männer und Kinder, die ganze Familie miteinander Fasnet machen.
Der Blumennarr wird seit 2006 wieder getragen und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der historischen Bräunlinger Fasnachtsfiguren ein.
 
 
Urhexe:
Bräunlingen, ein traditionelles Hexennest, ist bekannt durch seine Urhexen. Erste urkundliche Erwähnung des Hexenlaufens ist eine Bekanntmachung der Stadt vom 11. Februar 1823.
Vor der Stilisierung der Urhexen - nach dem 2. Weltkrieg - wird von den sogenannten "wilden Hexen" gesprochen. Die Anzahl der Urhexen ist auf 16 limitiert.
Die Holzmaske, von Falten zerfurcht mit übergroßer abgewinkelter Nase, übergroßen Augenbraunen und Warzen auf Stirn und Nase, hat ein hämisches Grinsen.
Das rote Kopftuch wird von einem Drahtgestell gehalten. Auf dem Häs sind sieben Blätze (Flicken) aufgenäht.
Eröffnet wird das jährliche Hexenlaufen an Maria Lichtmess. Ab diesem Tag verkleiden sich die Kinder der Stadt als kleine Hexen. Das Hexenrad, ein Holzstamm, wird von einem Zunft Stier gezogen.
Die Urhexen eröffnen an Maria Lichtmeß (2. Februar) den alten Brauch des Hexenlaufens. Ab diesem Tag dürfen sich die Kinder in Hexen verkleiden und als solche durch den Ort rennen. Am Hexensunntig treten die Urhexen gemeinsam mit den "Krummen Hexen" und wilden Hexen ist Aktion. Dieser Tag endet mit dem Hexenfeuer am Nikolausbrunnen.
 
Stadtbock:
Der Stadtbock, ein imitierter Ziegenbock, ist eine Einzelfigur der Bräunlinger Fasnet. Geritten wird er von einem Bockreiter, der ein bemaltes Hanselhäs trägt. Über den Schultern hat er einen grünen Umhang. Er trägt keine Maske, sein Gesicht ist geschminkt. Zwei Bocktreiber, ebenfalls im Hanselhäs, jedoch mit blauen Fuhrmannsblusen als Kittel, treiben und jagen die Tiergestalt mit knallenden Peitschen vor sich her. Sie tragen Masken mit Fuchsschwanz. Die Masken unterscheiden sich von den Hanselmasken. Zwei junge Burschen, wie die Bocktreiber gekleidet, allerdings ohne Masken, versuchen den Stadtbock in den Zügeln zu halten
 
 
Stadtwehr:
Die Gruppe der Stadtwehr ist aus der Geschichte der Stadt Bräunlingen entnommen, welche von 1305 - 1806 vorderösterreichisch war. Bräunlingen gehörte zum "Villinger Landfahnen". Der Bräunlinger Landsturm erlebte 1792 seinen letzten militärischen Einsatz.
Angeführt wird die Truppe vom Wehrmeister und dem Stadtbüttel. Die Mitglieder der Stadtwehr sind als Landsknechte uniformiert, wobei die Strümpfe in den Stadtfarben gelb/rot gehalten sind. Bewehrt sind die Männer mit Helebarden und Lanzen. Der Wams der Uniform zeigt auf der Brust das Wappen der Stadt. Sie führen eine Böllerkanone mit sich. Am Morgen des Schmutzigen Dunnschtig verkündet der Stadtbüttel traditionsgemäß das Fasnetprogramm.
 
Alemannischer Trummler:
Die alemannischen Trummler sind eine jüngere Gruppe der Bräunlinger Fasnet. Sie wurde 1958 geschaffen. Sie erinnern an die Landnahme der Alemannen in der hiesigen Gegend um das Jahr 260 nach Christi. Gekleidet in einfaches helles Sackleinen mit einem Schafsfell über den Schultern, Helm mit Kuhhörnern, die Hosen nach unten mit grünen Stoffbändern gewickelt und mit Trommeln ausgestattet führen sie die Narrenzunft jeweils bei Umzügen an. Die großen Trommeln sind Spenden Bräunlinger Bürgersfamilien.
 
Wir danke der Narrenzunft Eintracht Bräunlingen für die Texte.
Zusammengestellt von Raphael S. Rinkenauer
 


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