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Neustadt
06.01.2011 20:41 (6228 x gelesen)

        Neustadt / Schwarzwald



   
 
Narrenzunft 1874 Neustadt im Schwarzwald

Gegründet: 1874
Die Zunft wurde 1959 in den
Verband Oberrheinischer Narrenzünfte aufgenommen 
und gehört der Vogtei Hochschwarzwald an.
 
Geschichte der Narrenzunft:
( Texte & Quelle NZ Neustadt + VON )
 
„Gehe nie zu Deinem Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst!“ mahnt ein altes Sprichwort. Aber die Herren Grafen zu Fürstenberg bauten vor: „Wir gedenken daran, dass im Jahr 1607 für das Fürstenbergische Gebiet ein Verbot der heidnischen Unsinnigkeiten bei der Fastnacht ergeht.“
Was aber dann 177 Jahre später im Donaueschinger Wochenblatt zu lesen steht, wird erst so richtig verständlich, wenn man die Fürstenbergischen Brüder als eifrige Parteigänger Ludwigs XIV von Frankreich kennt.
29. Jänner 1784
Nachrichten von allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen Wesen sehr nützlich ist. Mit Hochfürstlich – Fürstenbergischer Höchster Genehmigung. „Ballordnung“
Der ball wird jedes Mal mit Spielung der Menuetten auch mit denselben eine halbe Stunde lang konstituiert, sofort eine halbe Stunde lang deutsche Tänze aufgespielt, nach Verfluß dieser Zeit aber eine Viertelstunde lang ausgeruht. Hierauf, sollen, sollten sich Liebhaber hierzu einfinden, eine halbe Stunde lang englische Tänze aufgefangen werden.“ Ein echter Brauchtumsförderer, unser Fürst!
 
   
 
So war es nur zu verständlich, dass auch in Neustadt zunächst Fasnet mit „C“- , sprich Carneval, geschrieben wurde. Dass die am 7. Februar 1874 gegründete „Gesellschaft Frohsinn“ ein „Comitee“ hatte und dass man sich für Masken und Wagen zunächst einmal – höchst zeitaktuell – am amerikanischen Circus Binder orientierte.
Ein Inserat vom 16. Februar 1876 verspricht dann auch: „.. sieben Minuten nach Circus – Ankunft eine große imposante Cavalcade und Retierade durch die Straßen der Stadt…“, lässt aber bereits damals schon durch die Verballhornisierung mancher Fremdworte erkennen, dass die alemannischen Herzen halt nur „umweltverkleidet“ weiter schlugen.
Bezeichnend für den Gemeinsinn der Neustädter Gründungsgesellschaft ist das N. B. der Anzeige:
„ Der Ertrag der Vorstellung ist für die brandverunglückten Arbeiter St. Blasiens bestimmt.“
100 und 1 Fasnet – das war ein zu großes Märchenversprechen. Als dass es auf diesen Seiten eingehalten werden könnte. Die Neustädter Narren tanzten und lachten durch die Jahrzehnte als Prinzen und Pagen, als Elferräte und feierten Fasching und Carneval. Wer kann`s ihnen übelnehmen, wenn`s „Durchlaucht“ so wollten?
1898 entstand die „Narhalla“, die sogar mit einem „Münchner Oktoberfest“ fremdging – aber 1935 begann der Wandel zur Fasnet, tauchte der Narrenbaum auf, das Verbrennen der Fasnet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949, gab`s noch einmal einen „Prinzen-Rückfall“, und 1957 endlich aber sangen die „Gägs“ ihr erstes alemannisches Narrenlied.
Und was er alles verkörpern sollte, der „Gägs“, was die Maskenschöpfer Paul Scholl und Erich Hartfelden dort hinein zu interpretieren hatten: Heiterkeit, Schlitzohrigkeit, Originalität! Silberdistel und Tannenzapfen – das war schon einfacher – hier findet sich der Schwarzwald wieder und alles, was am Gägs rotweiß gehalten ist – das ist Neustadt.
Acht Jahre später schon sind es insgesamt drei Alemannen, die Neustadt verkörpern. Denn der zottelige „Waldgeist“ und das „Wiederwibli“ kamen hinzu Beide entstammen einer hiesigen Sage, die sich zum Fasnetspiel mauserte. Ja – und die Neustäder Gägs haben nicht nur ein Spielmannszug dazu gewonnen sondern auch die Gigs die weibliche Figur des Gägs. So ist es also sichergestellt, dass in Neustadt nur noch „rein – alemannische Töne“ zu hören sind.
 
Die Patenzünfte der Narrenzunft Neustadt bei der Aufnahme in den Verband Oberrheinscher Narrenzünfte waren die Narrenzunft Breisach und die Höllenzunft Kirchzarten. Selber sind die die Neustädter Paten bei der Narrenzunft Höchenschwand + Narrenzunft Schluchsee sowie bei der Narrenzunft Bernau.
 
Wir danken der Narrenzunft Neustadt/Schwarzwald für die Texte sowie dem VON.
Zusammengestellt von Raphael S. Rinkenauer
 


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